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| DJ SHAZAM! |  | |
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Berlin |
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Ethnodelic Live, Dub, Big Beat & Breakbeat, |  | |
asiatisch-orientalische Einflüsse, Soundsytem-Events, Earth Sounds |  | |
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Chandra Pulse
Three Face, 1999
Chandra Pulse
Same, 2000
Nomad SoundSystem
Demo, 2003
Traumzeit Festival
Duisburg Compilation, 2004
Nu Horizons
Berlin Ethnic Syncopations, 2004
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| DJ Shazam
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DJ Shazam! nimmt die Nachtschwärmer mit auf eine einzigartige Soundreise: von indischen Tempeln über afrikanische Dörfer, den brasilianischen Dschungel bis in die orientalische Wüste, nur um am Ende mit einem kosmopolitischen Soundsystem mit MCs und Live-Musikern eine urbane Global Drum´n´Bass Party zu zelebrieren. Seine `Ethnodelic Breakbeatz` sind toleranzfördernd, modern, hochmelodisch und mitreißend gut tanzbar. | |
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DJ Shazam
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DJ Shazam! gehört zu den Pionieren der Berliner Szene die es geschafft haben, die Bewegung des Asian Underground aus London in die Hauptstadt Berlin zu bringen. Mehr und mehr Tanzbegeisterte zieht es auf seine Parties. Die Entwicklung dieses Genres zieht weite Kreise, Bollywoodmusik ist hip & Bhangra erschließt sich einem großen Publikum. Dennoch geht es hier in erster Linie um eine lebendige urbane Clubkultur die DJs, Musiker und MCs gleichermaßen wie ihr Publikum einschließt.
Nachdem Shazam! verschiedenen Bands seine psychedelisch - orientalischen Melodielinien als E-Bassist gab, startete er im April 1998 als DJ in Berlin eine ´New Asian Kool´ Party - Reihe. Shazam! vermißt in vielen Drum´n´Bass Tracks Wärme und Soul. So ergänzt er sie mit asiatischen Melodien, wie Sitar-, Shenai oder Veena - Samples und anderen ungewöhnlichen Sounds. Um die asiatisch-arabischen Wurzeln clubtauglich zu machen wird dabei im gesamten Orient nach Rohmaterial und Samples gesucht, von Marokko über den mittleren Osten bis nach China und Japan. Das Bezugszentrum liegt allerdings im indischen Subkontinent. Dessen klassische Tabla-Rhythmen vergleicht Shazam! gerne mit den Breakbeats des Drum´n´Bass, nur sind die indischen Vorlagen für ihn “viel filigraner”.
Inspiriert von nordindischer Klassik gründete er 1999 mit den beiden Japanern Aki Ueda (Sitar) und Yuji Tei (Tabla) Chandra Pulse, damals Deutschlands erstes ´Nu Asian Dance´ Live-Projekt. Diese „Indische Fusion“ , die elektronisch, oder auch rein akustisch zu erleben war, wurde vom Berliner Clubpublikum wie Regen in der Wüste begrüsst.
In den Jahren 2000 bis 2002 fand sich aus einer im Icon Club geborenen DJ-Auftrittsreihe mit wechselnden Live Musikern und MCs die Gruppe Culture Clash zusammen. Hier war Shazam neben dem Bassspielen auch fürs Programmieren von Backbeats und Sample-Forschung mitverantwortlich. Die Stilistik von Culture Clash umschrieb die Band selbst als ´Ethnodelic Breakbeatz´, eine Art global-kreatives Chaos im Club -Anzug. Neben Shazam als DJ und Bassisten finden sich einige Musiker von Culture Clash auch in der neuen, kosmopolitischen Band Nomad SoundSystem wieder. Musikalisch zwischen orientalischen Breakbeatz, fernöstlichem Trip Hop und indischem Dub angesiedelt erspielt sich die Band eine stetig wachsende Fangemeinde und wird von Insidern bereits als hoffnungsvollste Neuentdeckung dieses Genres in Deutschland gehandelt.
Als Club DJ zeichnet er sich durch langjährige Erfahrung, sowie ständige Suche nach Innovation aus. Auf dem Main Floor ebenso versiert wie in einer ruhigeren Lounge- Situation, gelingt es ihm stets eine eigene Atmosphäre zu generieren. Mittlerweile hat sich Shazam einen eher eklektizistischen Stil angeeignet, welcher z.B. auch Latin , Afro & Balkan Beats integriert. Naturgemäß bewegt er sich immer eher abseits von ausgetretenen Pfaden und läßt sich auch von relativ unbekannten Erscheinungen wie mongolischem Obertongesang oder Chören der pazifischen Okinawa Inseln in ihren Bann ziehen.
Auch im SFB 4 / RBB Drum & Tribe-Club, wie auch bei Blackboard Jungle (Radio Fritz) ist er gern gesehener Gast. Er spielt auf Open Air & Indoor Raves und beim Berliner Karneval der Kulturen. Die Veranstalter der Asien Pazifik Wochen fügten ihn gerne zwischen ihre Highlights.
Er supportete internationale Künstler wie Badmarsh & Shri (London), Clotaire K (Montpellier), die MIDIval Punditz (Neu Delhi), Gnawa Impulse (Marrakech/Berlin), oder Natacha Atlas (Kairo) und Musafir (Rajasthan). Als Solokünstler arbeitet er an eigenen Tracks und Remixen, z.B. `Iag Bari` für Fanfare Ciocarlia, oder ´Chupe Chupe Khade Ho´ für die indische Filmsängerin Lata Mangeshkar.
Shazam stellt momentan ein Album mit einer Präsentation seiner eigenen und befreundeten Projekte zusammen: NU HORIZONS – A Collection of Berlin ethnic Syncopations. Es geht Shazam nicht darum, mit ein paar exotischen Klängen eine heile, multikulturelle Welt vorzuspielen, sondern gerade in seinen musikalischen Projekten um echten, persönlichen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenartigsten Hintergründen und Geschichten.
Beispielhaft dafür existiert in der Live Band Nomad SoundSystem eine eher traditionelle arabische (Tunesien & Algerien) Achse, welche trotz elektronischer Elemente ihre Wurzeln nicht verleugnet. Bei seinen eigenen Produktionen kollaboriert er u.a. mit dem New Yorker Multiinstrumentalisten Adam Chalk und dem eigenwilligen Programmierer Tomoki Ikeda aus Akita /Japan.
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